Die RAF

- Die Studentenproteste
- Der Protest eskaliert
- Die Geburtsstunde der RAF
- Untergrund und Verhaftungen
- Die Haft in Stammheim
- Gescheiterte Freipressung



Manchmal machen ganz alltägliche Entscheidungen Geschichte. Ende der 60er Jahre: Ein Student kämpft für eine bessere Welt – und wird zum RAF-Terroristen. Eigentlich will er die Gesellschaft aufrütteln. In der Studentenbewegung kämpft er gegen ein Totschweigen der NS-Vergangenheit und gegen die immer noch einflussreichen Alt-Nazis. Die Studenten streiten für politische Reformen und prangern die Grausamkeit des Vietnamkriegs an. Idealistische Anfänge – und doch werden einige später verantwortlich sein für 34 Morde. Die Lebenswege der RAF-Mitglieder haben deutsche Geschichte geschrieben – doch angefangen hat alles mit Fragen, die uns heute ähnlich begegnen könnten, und mit ganz menschlichen Entscheidungen.



Die Zuschauer erleben Geschichte aus der Ich-Perspektive. Unmittelbar und emotional: Der fiktive Terrorist, gespielt von Christian Löber, erzählt von den Entscheidungen, die sein Leben verändert haben: War es richtig, für eine bessere Welt zu den Waffen zu greifen? Welche Beweggründe, welche Zufälle und Entscheidungen haben aus einem idealistischen Rebellen einen Terroristen gemacht? Er schafft die Verbindung aus dem Schwarz-Weiß des Geschichtsarchivs hinein in unsere Gegenwart: Wie würde ich heute handeln? Hätte die Vergangenheit auch anders verlaufen können?



Die Erzählung wird ergänzt durch beeindruckendes Archivmaterial und Interviews mit den Wissenschaftlern Wolfgang Kraushaar und Sabine Bergstermann sowie "Baader“-Regisseur Christopher Roth.



Mehr Informationen und Zusatzmaterial finden Sie unter: www.wasgehtmichdasan.de

Serientitel:Was geht mich das an?
Sachgebiete:
  • Geschichte
  • Politische Bildung
Adressaten:Allgemeinbildende Schule (11-13)
Produzenten:WDR 2016
Verwendung bis:31.07.2018
Hinweise:§47 UrhG 65: Schulen sowie Einrichtungen der Lehrerbildung und der Lehrerfortbildung dürfen einzelne Vervielfältigungsstücke von Werken, die innerhalb einer Schulfunksendung gesendet werden, durch Übertragung der Werke auf Bild- oder Tonträger herstellen. Das gleiche gilt für Heime der Jugendhilfe und die staatlichen Landesbildstellen oder vergleichbare Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft.
Die Bild- und Tonträger dürfen nur für den Unterricht verwendet werden. Sie sind spätestens am Ende des auf die Übertragung folgenden Schuljahres zu löschen, es sei denn, dass dem Urheber eine angemessene Vergütung bezahlt wird.

Urheberrechte liegen beim Autor / bei der Autorin. Wir sind bemüht alle Rechtinhaber zu nennen. Das bedeutet aber nicht, dass nicht weitere Urheberrechtsansprüche bestehen.

Der Beschreibungstext stammt vom Programmanbieter.

Medienart/-nummer: Online Video Schulfernsehen

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